MOI

Wer ich bin

Wer ich bin...

 

es kam aus des Himmels schönen Tagen,

ein Mädchen auf die Welt getragen.

Mit Witz und Charme und viel Geschrei,

bringt es den Mensch mit Ehrlichkeit zur Raserei.

 

Wer ich bin?

 

Still und schüchtern schleiche ich,

auf wundersamen Wegen.

Schmerz und Freud' begleiten mich,

Wie das Schicksal der Deianera Leben.

 

Der Caroline folgte ich,

den Savigny verachte ich,

der Goethe wird mir zu hoch gestellt,

wo auch Kafka sich hinzugesellt,

aber der Prozess bewegte mich.

Herr Baselitz raubt den Verstand,

Poussin steckte mein Herz in Brand.

La Morgue brachte mir Gänsehaut,

während das Mamco mir den Atem raubt.

Mit Geschichten fliege ich davon.

 

Ein Abendteuer muss es sein,

verweil ich am Meer oder am Rhein.

Kreativen Daseins dunkle Wogen,

sind schon eisern übers Land gezogen.

Und auch sahen der Sonne Strahlen,

durch meinen Körper lächeln fahren.

Was auch andere hat bedrückt,

waren sie auf einmal ganz verzückt.

 

Da will ich Spaß, da mein ich Liebe,

und mein ich Liebe seh ichs nicht,

da braucht meine Sturheit mehr als Hiebe,

da bin ich sanft und dann doch kühl,

bin ich ein Biest, dann mit Gefühl.

Bin ich ein Engel, schweig ich still,

weil ich dich verstehen will.

 

Mal ich ein Bild dann stürmt es dort.

Die Ruhe fehlt mir immer fort.

Schreib ich ein Gedicht, fehlt mir das Wort,

denn sehn ich mich nach Perfektion,

gibt es kein Wort, das gut genug,

und wäre es denn gut genug, wäre Perfektion nur ein Betrug. 

9.1.07 21:03, kommentieren

moi

3.1.07 14:14, kommentieren