licht und schatten

Da trennst du dich,
da lebst du wieder,
verrennst du dich
und legst dich nieder,
Stück für Stück zum sterben hin,
weil ich heut so müde bin –

da sind die Gitter hoch wie Bäume,
Bäume ohne Ast.
Der Sonne Glanz verliert sein Licht
Und das Herz kennt keine Rast,
bis es einst am Stahl zerbricht.

Eingeschlossen in der Welt,
ausgeschlossen durch die Leute.
Was mir eben noch gefällt,
ist schon das was ich bereute,

Wie der Faust nicht kriegen kann,
bringt auch mich kein Bündnis an den Mann.
Was ich Schönes grad begehrte,
durchbohrt mich jetzt schon mit dem Schwerte.
Was eben noch so viel versprochen,
ist sogleich schon durchgebrochen.
Was mir Hoffnung gab für diesen Moment,
ist was jetzt schon in der Hölle brennt.

Was bleibt ist nur ein kleiner Schatten,
von dem was ich glaubte da zu sehen.
Schon vertilgen ihn die Ratten,
und Hoffnung will für immer gehen.

14.2.08 21:38

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