Der letzte Mensch

Der letzte Mensch,

der geht nicht mehr, den lässt man einfach stehen.

Der letzte Mensch,

der lebt nicht so sehr und geht darin auf dir zuzusehen.

Verdammt zu lächeln wo nur Leere,

wo Zorn statt Demotivation gern wäre.

Taube Ohren und glasiger Blick,

springen mir beißend in mein Genick

und lassen mir ein Bild zurück,

von dir, das ich nicht kenne.

Der letzte Mensch hegt keinen Trost

und findet sich in Wut verständnislos.

Was soll ich dir noch sagen?

Demotivation und Stress, die kenn ich schon.

Auch Einsamkeit, stellt mir zur Zeit,

ganz eisern ihren Weg bereit.

Der letzte Mensch behandelt dich,

als wär dein Leben lächerlich,

wo er dich doch unterstützen will.

Doch in deiner Erfüllung finde ich nur Neid,

für das, was ich nie gefunden.

Und spitze Sätze tun mir schon leid,

wohin sind mir die richtigen Worte verschwunden? -

So schweigt mein Mund wohl besser still,

zugenagelt, was keiner hören will.

Der letzte Mensch ist krank von Frust

und was mir bleibt ist Tanzen.

Aber der letzte Mensch hat große Lust,

das Tanzen zu vergessen.

Denn was man vergisst, das tut nicht weh,

und stört nicht wenn ich für dich zur Hölle geh.

 

31.7.07 12:37

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen