Gespenster

Gespenster

 

Gespenster spuken in meinem Kopf mir herum,

schon wache ich auf und sehe mich um.

Ganz allein sitze ich hier,

saß doch gerade noch jemand neben mir.

Ein lebendiger Toter, ein furchtloser Geist,

der sich wie eine Zecke in meine Haut einbeißt -

und mich schleichend überzeugt mit ihm zu reden,

als würde es in diesem Zimmer noch jemand anders geben,

zwingt er mich in seine Augen zu sehen;

Stahlblaue Augen sind doch tief wie das Meer,

vertrauter Geruch schleicht um mich her.

Seltsamer Gedanke oder seltsamer Traum,

wer von uns war noch gleich das Gespenst in dem Raum?

So fing alles an,

ein vertrauter Blick, der zu sprechen begann.

Zum sprechenden Mund gesellten sich Hände und Füße,

die ich mittlerweile jeden Morgen begrüße.

So kann er mich halten und kann mich auch küssen,

und mir ganz allein meine Tage versüßen.

Wohlgefühl und Ruhe sterben zu früh.

Das Gespenst spukt herum, ist es da ist es fort,

von niemand gesehen hört auch niemand sein Wort.

Nur für mich geht es in die Welt und kehrt mit Geschichten zurück,

so teilt es mit mir ein einsames Glück.

 

 

19.3.07 13:13

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