Über

  • Hi, also das bin ich, verrückt, unorganisiert und deswegen meistens auch total zerstreut. Wenn ich gerade nicht zerstreut bin, dann bin ich damit beschäftigt meine Zerstreuung in Grenzen zu halten damit auch mir das Wunder des Lernens zu Teil werden kann und ich meine Klausuren bestehe. Wenn ich aber auch gerade damit nicht beschäftigt bin, dann tanze ich. Da fällt meine verplante Art auch gar nicht auf, weil ich sowieso Grimassen schneide und dabei rasend schnell, flink, wendig und furchtbar grazil von einem Ort zum nächsten tänzele. Tja ja, so bin ich. man könnte auch sagen, ich kann furchtbar anstrengend sein und bin deshalb nicht dafür geschaffen in einer WG zu wohnen - auch nicht wenn die WG meine Familie ist. Machste nix.

Alter: 32
aus: 53111 Bonn
 
Universität: Rheinische Friedrich-Wilhelms Universität in Bonn

Ich mag diese...

Musiker: Rosenstolz, The darkness, Keith Urban, eigentlich alles sonst(außer die Tokio Dinger) aber die im Speziellen.
Lieder: Alle. Naja, viele, also einige, aber immernoch viele, aber wie die alle heißen? Keine Ahnung.
Sendungen: The Nanny, Six feet under (nur die Anfangsszene), CSI, Criminal Intent, Tool Time,1Live Pophasen, Ernie und herrbert, Sesamstraße, Sendung mit der Maus, früher mal Löwenzahn aber ich hab letztens gelesen, dass der Peter die Kinder eigentlich nicht mag, deshalb jetzt nicht mehr, ...eigentlich gucke ich viel zu viel Fernsehen.
Filme: Fluch der Karibik I, Lord of the rings (I und III), A time for dancing, Der ewige Gärtner, American Dreamz, Carmen, Iberia und andere die mir grad nicht einfallen. Man kennt sooo viele Filme als Kinogänger.
Schauspieler: George Clooney, Dan Akroyd, Jennifer Anniston, Matthew Perry, Luke Perry, Silvester Stallone, Til Schweiger...etc.
Bücher: Identität, Die Schachnovelle, Der Prozess, Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Strategie, Der wunderbare Massenselbstmord, Felidae, Da Vinci Code, Das Jesus Video, Eine Handvoll Männlichkeit, Der Hahn ist tot, Lord and Ladies, Gevatter Tod,etc...
Autoren: Milan Kundera, Dan Brown, Martin Walser, Ingrid Noll, Kafka, Andreas Eschbach, Terry Pratchett etc...
Sportarten: Tanzsport
Sportler: Dmitrj Timokin, Anna Bezikova, Carmen, Carina Smirnoff, Beata Onefater
Hobbies: tanzen, reisen, lesen, Kinogänger sein, kochen, schreiben



Mehr über mich...

Als ich noch jung war...:
war mein erstes Wort: Nein!
und das Maß aller Dinge zeigte sich in männlicher, gutaussehender, charmanter Gestalt und sprach zu mir:...Das sag ich hier lieber nicht.

Wenn ich mal groß bin...:
werde ich ein Haus in Südfrankreich am Strand besitzen. Es könnte auch in den USA sein, aber ich glaube es wird Frankreich und vielleicht eine Felsküste.

Ich wünsche mir...:
Weltfrieden. Nein nur Spaß, ich wünsche mir, dass man von Eiscreme nicht dick wird.

Ich glaube...:
an Gott und daran, dass jeder Mensch einzigartig ist und in seiner Einzigartigkeit genauso sinnlos wie alles andere auf der Welt.

Ich liebe...:
mich und das Tanzen.

Man erkennt mich an...:
dem außergewöhnlich erotischen Watschelgang einer Ent...eines Schwans.



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Blog

Einmal im Traum

Einmal im Traum

 

Lass mich mit dir fliegen.

Lass die Welt von Nacht umwiegen.

Lass die Sonne schwinden,

soll sie uns erst morgen finden.

 

Lass die Sterne steigen,

die uns das Universum zeigen,

lass sie leuchten, lass sie fragen,

ob sie uns zum Himmel tragen.

 

Jetzt siehst du mich, da seh ich dich,

erschreckst du mich, begehr ich dich,

wo fremd du warst du nicht mehr bist,

denn des Mondes Hinterlist,

schenkte mir den Traum von dir.

 

Hinter mir die Stimme spricht,

bekannte Arme sich verzweigen,

sanfte warme Augen zeigen,

Liebe, die so schnell doch wich,

wie der Sonne erste Strahlen,

langsam über Wolken fahren.

 

Die Straße summt, zuviel Verkehr,

fällt das Atmen wieder schwer.

Fahle Gesichter auf den Straßen,

die die Nacht so schnell vergaßen.

Die nur mit Pillen eingeschlafen -

und niemals mehr allein.

 

Da fehlt das Wort, da fehlt der Satz,

Ehrlichkeit wird totgeschwatzt.

Was man begehrt, wird totgeschwiegen,

was Wille sei, wird Ketten kriegen,

die Gesellschaft schnürt mir das Korsett,

wartet die Wahrheit stehts am Bett,

wartet wieder frei zu sein.

In der Nächte freiem Raum.

Fehlt doch bei Tageslicht der Mut,

geht es mir erst wieder gut,

seh ich dich noch einst einmal im Traum.

7.1.07 23:53, kommentieren

Nietzsche Spielerei

Nietzsche-Spielerei

 

Kühle Augen, starrer Blick.

Eisiger Wind streift mein Genick.

Leere. Vergessen.

Vergessen zu schauen aber wer schaut schon hin?

Angewidert.

 

 

Heute war der Tag, an dem ich begriff, dass wir uns niemals kennen werden. „Die Morgue Gedichte von Benn sollte man mal behandelt haben, sie sind faszinierend und schockieren mit ihrer Ästhetik des Hässlichen. Wie hat Benn das gemacht? Was tut er eigentlich?“ Während er das sagte, spielte er wieder hingebungsvoll mit seinen Händen. Sie rieben sich aneinander, sie tasteten sich den Tisch entlang, sie konnten sich nicht entscheiden, welche von ihnen ihm übers Gesicht streifen durfte. Ein nervöses Spiel trugen sie aus. Mit seinen schlanken eleganten Fingern hätte er die schönsten Gemälde zeichnen und die verspieltesten, einfallsreichsten Melodien zum Klingen bringen können. Aber stattdessen: Germanist. Traurige Wirklichkeit. Was hatte er gesagt? Wo waren meine Gedanken? Benn. Negerbraut. Ich sah sie 2 Plätze weiter neben mir sitzen, deine Braut. Du schautest sie an und die Wärme und das Wohlwollen was ich in deinen Augen sah, versetzten mir einen Stich. Es ist widerlich und abartig. Warum kann ich diesen Blick von dir nicht besitzen? Nur einmal und doch wäre ich bereits süchtig. Du strafst mich mit Vergessen mit Verachtung für meine freundliche, lebensfrohe Art, die ich dir entgegengebracht habe. Die lebensfrohe Art, die nicht meine ist. Eine Maske, die mich interessant machen soll. Eine Maske, hinter der ich mich verstecke und die doch an mir zieht als seien meine Füße in Beton gegossen, der mich auf dem Grund des Rheins versenkt. Eine Maske, die dich abstößt. Was unterscheidet mich von deiner Braut? Schönheit und Kommunikation. Nicht mitgeteiltes Wissen. Aber vor allem, - die Unschuld. War es nicht ihr naives unschuldiges Wesen was dich ansprach, als du ihr das Du angeboten hast? So schnell sank er in meiner Gunst ins Bodenlose. Erst stolperte er nur zwei Stufen. Die erste durch den Fauxpas mein Hausarbeitsthema herabzustufen aus Engstirnigkeit und Bequemlichkeit sich in nichts Neues einarbeiten zu wollen. Die zweite wegen des netten Kommentars, ich solle lernen eine wissenschaftliche Arbeit abzufassen und nicht etwa Bildchen zu beschreiben. Als ich ihn freundlich darauf hinwies, dass ich zu der Spezies der angehenden Kunsthistoriker gehöre, waren wir was Dreistigkeit und unverschämtes Benehmen anging, eindeutig quitt. Der Mann, der in seinem Seminar über Nietzsche und den Aphorismus des Hinfalls der kosmologischen Werte diskutiert, bindet sich selbst an diese Werte wie kein anderer mir bekannter Mensch. Werte, die vom Menschen geschaffen wurden, um seine Existenz zu legitimieren. Herzlichen Glückwunsch, sie sind ein Doktor geworden. Sie gewinnen den goldenen Kugelschreiber für wichtigtuende Personen, die einen Posten brauchen, um sich zu definieren. Einen Doktortitel, der sie in den Himmel hebt und vor dem alle in Ehrfurcht erstarren und die Distanz wahren. Aber alle Werte sind hinfällig. Was nun? Er schleicht sich aus seinem Büro, ängstlich gesehen zu werden, verwirrt, ob er noch existiert. Vergessen. Wer kannte ihn, wen kannte er? Was sollte er tun? Er würde in sein Seminar gehen und nackt sein. Unbekleidet, ohne Titel. Einfach nur Nils. Ein wissender Mensch unter den Unwissenden, denen er zum Fraß vorgeworfen wurde. Exekution. Würde überhaupt noch jemand etwas sagen? Sie sagten sowieso schon immer so wenig. Nun war er niemand mehr. Keine Autoritätsperson. Freiwild. Frei, ehrlich angesprochen zu werden, frei, die Gedanken anderer gelten lassen zu müssen. Freiheit kann ja so beengend sein. Frei, getötet zu werden, in dem sie ihn einfach nicht beachteten und ihn vergaßen. Er ging zu seinem Seminar und keiner war dort. Nicht einmal die nette Frau, der er das Du angeboten hatte. Warum auch? Nur ich saß an meinem gewohnten Platz. „Hallo lieber Nils, wie ist es ganz du selbst zu sein?“ Er stand verwirrt da und antwortete nicht. „ Du selbst zu sein ist eigentlich ganz einfach weil du niemand bist und zu nichts taugst. Das fühlt sich ungefähr so an wie du dich jetzt fühlst.“ Er beobachtete mich und ich glaube er hielt mich für verrückt. Dieser Gedanke war gar nicht so abwegig wenn man bedenkt, dass ich mit dem Gewehr meines Vaters auf ihn zielte. Sie ging aus dem Raum und verabschiedete sich freundlich. Er hatte das Gefühl sie schon einmal gesehen zu haben, dennoch spürte er eine kribbelnde Erleichterung als sie das Zimmer verließ und das Gewehr auf dem Tisch ablegte. Ein schlechter Traum? Keiner sah ihn, es gab nichts mehr zu tun, es gab kein Ziel und damit verbunden keinen Sinn mehr. Diese unbewusste Erkenntnis kroch unauffällig und langsam in sein Hirn. Im Zentrum angelangt traf sie ihn aber mit vernichtender Härte. Es war egal. Leere. Eine unglaubliche Leichtigkeit des Seins, die auf einmal hinfort schwebte und ihn allein ließ mit...ja mit was? Mit nichts. Das Nichts war angekommen und es trieb ihn in den Wahnsinn. Die Triebe blieben ihm aber sie waren so billig in ihrer Erkenntnis das einzige zu sein. Das Letzte was noch da war und es stellte ihn auf eine Evolutionsstufe mit den Tieren. So griff der Wahnsinn, oder sollte man besser sagen der Trieb, zur Waffe und schoss die Möglichkeit ein ehrenvoller Übermensch in seiner Erkenntnis zu sein kopflos aus der Welt.

7.1.07 23:49, kommentieren

Willkommen in meiner Welt heute

Willkommen in meiner Welt heute

 

Gottseidank 2007. Aber so schlecht wie das andere Jahr aufgehört hat, hat dieses Jahr angefangen. Man vergisst ja nicht von heute auf morgen alles was gestern noch passiert ist.

Tja, was ist passiert. Mein Zuhause hat sich am Abend vor Silvester entschieden, dass es - vielleicht für immer, - Ferien von mir braucht. Das hat mich tief getroffen und nebenbei alle meine Pläne für Silvester und das Neue Jahr in eine unendliche Entfernung zum Mond geschossen. So habe ich gedacht ein armseliges Silvester mit meinen Eltern allein zu Hause zu verbringen. Kennt jemand den Spruch "Schlimmer gehts immer"? Diesen Ausspruch gibt es in diversen Formulierungen, er bezeichnet aber immer dasselbe Problem. Meine Eltern entschieden sich also gegen 22h spontan mir mitzuteilen, dass auch sie feiern gingen und waren damit auch schon zur Tür hinaus. Es war also nicht nur ein armseliges Silvester, sondern ein erbärmliches. Geradezu passend öffnete ich mir um 0h eine Piccolo Flasche Sekt, während im Fernsehen das voraussichtlich letzte Mal "Dinner for One" für diesen Abend ausgestrahlt wurde und stieß mit mir, Ms. Sophie und einer heiden Böllerei am Fenster auf ein gutes neues Jahr 2007 an.

Warum ich mich nicht betrunken habe? Was ist die Steigerung von erbärmlich? Genau deshalb habe ich es gelassen. In so einer dramatischen Situation schreiben berühmte Autoren sowie die billigen Romanfiguren vom Wühltisch immer ihre guten Vorsätze für das neue Jahr auf. Daher werde ich das jetzt auch einmal tun. Also:

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ähm...hmmm ok, wenn man unbedingt einen Vorsatz haben will, fällt einem ja auch sowieso nie einer ein. Meine Frisörin meinte vor einigen Tagen zu mir, ich müsse lernen die Menschen mehr zu lieben (als mich selbst. - Das hat sie zwar nicht gesagt, aber wer sagt das schon, wenn er für seine Dienste noch bezahlt werden möchte?). Diese Weisheit stand in ihren Tarot Karten und weil Tarotkarten eine etablierte Wissenschaft sind oder auch nur unglaublicher Abgerglaube werde ich ihr glauben.

Es scheint immerhin viel Wahrheit in ihren Karten zu liegen. Wäre sonst mein geliebter Zwerghamster  Giaccomo IV auch schon wieder von mir gegangen? Schon allein die Zahl 4 weist wohl daraufhin, dass es an der Pflege gescheitert sein könnte. In der Tat fand er seinen Tod als eine Elster ihn im Sturzflug aus seinem Freiluftgehege auf dem Balkon schnappte und als Nahrung an ihre Jungen verfütterte. Armer Giaccomo IV. ich erinnere mich nicht mehr so genau an die Todesursachen der anderen, bis auf die von Giaccomo I. Es muss kein schöner Anblick gewesen sein als meine Mutter ihn fand. Ich hatte ihn auf der Hezung vergessen, auf der er in der Zwischenzeit knusprig und gut durch gegrillt worden war (während ich eine Woche zuvor spontan nach London flog).

Auch mein Vater gab mir einen guten Vorsatz für das neue Jahr. Nachdem er den Freund, der vor Silvester mit mir Schluss gemacht hatte, nicht mehr blind vor Wut und Hass mit seiner Schrotflinte erschieße wollte und sich beruhgt hatte, sagte er: Shit happens.

Also ziehe ich nun daraus meine guten Vorsätze:

Ich nehme mir vor die Lebewesen auf Gottes wunderschöner Erde mehr zu lieben

denn Scheiße passiert.

Natürlich nehme ich mir auch - sowie jedes Jahr- vor bessere Zensuren in der Uni zu schreiben, fleißig zu sein und viel zu lernen. Aber das sind dann auch die Vorsätze, die im Laufe des Jahres immer nur gute Vorsätze bleiben, weil es immernoch andere wichtigere Dinge zu tun gibt. Demnach sind es also nur Alibivorsätze, die irgendwann im Jahr ganz unversehentlich durchs Klo gehen....Scheiße passiert.

3.1.07 14:39, kommentieren

Kinobesuch 1

Einsamer Kinobesuch


Die erste Woche ohne meinen Freund...Exfreund..wie auch immer. Die erste Woche, Arbeitswoche ohne mein zu Hause, - also eigentlich obdachlos. Wenn ich genauer über dieses Wort nachdenke stimmt das aber nicht so ganz, da es ja durchaus ein Dach über dem Hause meiner Eltern gibt und der Kühlschrank wie im Schlaraffenland ewig voll bleibt. Es ist trotzdem seltsam.

In den letzten Tagen habe ich die interessante Erfahrung gemacht, wie es ist sich allein einen Kinofilm anzuschauen, weil alle Freundinnen, die ich habe, ihren Urlaub in anderen Gefilden Deutschlands, sowie im Ausland genießen. Ich wollte den Film schon sehen seitdem er angelaufen ist (Mitte Dezember). Der Titel: "Liebe braucht keine Ferien" klingt zwar nicht vielversprechend, war aber durchaus amüsant, wenn auch zweitklassig, kitschig und flach. Wobei der Kitsch die flache Ebene des Films gekonnt überdeckte. Der Kinobesuch an sich hatte mehr etwas von einer masochistischen Folter. Das mag durchaus am Film liegen und daran, dass alle vergebenen Frauen Bonns eventuell ihren Freund liebenswert dazu genötigt haben, sich diesen Film mit ihnen anzusehen. Ich kann es ihnen nicht verübeln, ich habs schließlich auch versucht. (Memo an mich: Noch ein neuer Vorsatz: nie wieder Männer in Filme zwingen, die sie sowieso nicht sehen wollen und im schlechtesten Fall nur Ärger machen)

Es fing schon damit an, dass der Mensch an der Kinokasse ( der ja ziemlich wahrscheinlich auch keine Freunde hat) mir zwei Karten hingelegt hat, obwohl ich ausdrücklich nach einer Karte mit Studentenrabatt verlangte. Wie lange kann man sich über eine Begleitung unterhalten, die offensichtlich nicht existent ist? - Exakt 4Minuten und 23 Sekunden, bis sich die anderen anstehenden Menschen beschweren, dass es nicht weitergeht. In diesem Moment habe ich mir ernsthaft Gedanken um meine psychische Gesundheit gemacht. Habe ich meine Begleitung vielleicht einfach aus Gründen der Verdrängung nicht gesehen? Oder hat der Mensch an der Kinokasse vielleicht einfach nur verdrängt, dass ich niemanden dabei hatte, aus Angst es könne sein Weltbild zerstören? Immerhin hat er es geschafft mir eine Karte auszuhändigen.

Leider hatte er es auch geschafft mich zwischen zwei Pärchen zu platzieren. Es hatte etwas von extremer Therapie. Mittlerweile war ich mir ganz sicher, dass der Mensch von der Kinokasse krank war und zwar so krank mir seinen Willen über die Korrelation von Liebesfilm und Liebespaar aufzwingen zu wollen. Aber ätsch, das hat es nicht besser gemacht.

Im Gegenteil, es war schon mehr als lästig an dem Zwei Meter Mann vorbeizuschauen, der mir auch diese Lücke von Zeit zu Zeit nahm, weil er seine Freundin küssen musste. Ich glaube sie bestand an einigen Stellen des Films einfach darauf...an allen Kussstellen. Irgendwie übertrieben und ein wenig weltfremd, aber immerhin nicht so schlimm wie der Gratisporno zu meiner Linken. Die Vermutung darüber, wo die Frau wohl ihr Popcon nach dem Film überall wiederfinden möge, hat mich ganze 5 Minuten beschäftigt.

Liebe lag in der Luft des kleinen stickigen Kinosaals. Auf der anderen Seite entdeckte das Pärchen seine Liebe zu Popcorn und Nachos. Die Vorliebe für die Kombination aus beidem ist an meinen Geschmacksnerven wohl vorbeigegangen. Ich kann süßem Popcorn mit heißem Käsedip einfach nichts abgewinnen und dem kontinuirlichen schmatzendem Geräusch auch nicht.

Aber ich habe mir vorgenommen meine Nächsten mehr zu lieben. Diesen Vorsatz im Hinterkopf stieß ich dezent versehentlich an den Liter Cola, der sich zielgenau über das Essen ergoss. Leider blieben die beiden auch nicht ganz verschont, aber Verluste gibt es immer. Ganz meinem Vorsatz getreu habe ich ihnen daher Taschentücher angeboten und mein Bein grazil in der Dunkelheit ausgestreckt als der "liebe Erwin" seinem "Putzelchen" eine neue Cola holen wollte. Er fiel wie ein Brett und ich habe beide glücklich gemacht. Sie konnte ihn bemuttern und er konnte verhindern, dass sie noch breiter wurde als sie es sowieso schon war....

Seit diesem Kinoerlebnis habe ich einen weiteren Vorsatz gesammelt, - es werden mittlerweile ja schon richtig viele- ; Wenn ich das nächste Mal auf die Idee komme alleine ins Kino zu gehen, mache ich lieber eine Flasche Sherry auf und bleibe zu Hause.

1 Kommentar 6.1.07 16:34, kommentieren

ein anderer Teil meiner Leidenschaft

ein Teil meiner Leidenschaft 

3.1.07 14:15, kommentieren

Huch, schon März, das ging aber schnell jetzt.

Huch, schon März, das ging aber schnell jetzt.

Wäre ich jetzt gerade in einem meiner Tiefs, dann würde ich jetzt weinend vor der Tastatur sitzen und schreiben, dass das Jahr genauso schrecklich weitergegangen sei wie es angefangen habe. Wenn ich genauer darüber nachdenke, hätte ich vermutlich nichts geschrieben, sowie die letzten Wochen. Sagen wir ich hatte ein Dauertief, das gerade zu Gunsten von ein paar Sonnenstrahlen verschwunden ist. Ich habe nicht mehr so einen Mist gemacht wie allein ins Kino zu gehen. Stattdessen bin ich zu Hause geblieben und habe deprimiert auf meiner Designercouch in meinem kleinen Königreich vor mich hingestarrt. Hätte ich nicht ab und an dabei noch geheult oder schweigend den Telefonhörer an meinem Ohr gehalten, so wäre mein sensibler Vater bestimmt schon längst auf die groteske Idee gekommen mich von einem Leichenwagen abtransportieren zu lassen. Er tut fast alles um ein wenig mehr Platz in seinem Haus zu ergattern. So hat er mich quasi schon aus dem Haus gegangen, als ich desletzt erst mittags von der Uni kam und er mir in seiner charmanten Art kurz aber oho mitteilte: Du ziehst aus.

Dieser knappe Satz hat viele Folgen gehabt. Ich habe noch mehr geweint. Weil nicht nur, dass mein Freund weg ist, mein bester Freund neuerdings mit seiner fickenden Freundin zum Popo mutiert und mich mal am Popo kann, nicht nur dass ich meine Klausuren nicht alle bestanden habe und die wenigsten davon gut und es waren schon nicht viele , NEIN! ich werde auch noch von meinem eigenen Vater vor die Tür gesetzt..naja gut, man setzt sich ja nicht überall hin, sondern nur in scharfe 68m² mit Balkon in Vogelperspektive...aber egal, ich war traurig. Aus purem Trotz und weil ich diesen Punkt sowieso schon seit Jahren auf meiner "todo-Liste" führe, habe ich mir daraufhin eine Haarverlängerung gegönnt, so dass ich nun eine Pferdemähne auf dem Kopf habe, bei der Tina Turner und Mariah Carey in ihren besten Jahren vor Neid erblassen würden.

Ich glaube mein Vater hat sich große Vorwürfe deswegen gemacht, jedenfalls schenkt er mir 2 Plasma Fernseher in einer Größe, so dass meine Nachbarn von 2 Straßen weiter noch mitgucken können werden. Die Fernseher sind vorhin von Sixt geliefert worden. Armes kleines Liefermännchen. Hätte ich mir nicht mein Steißbein und auch den Rest meines Rückens brutal zerschmettert...ich neige zu Übertreibungen ,aber es hat schon verdammt weh getan...hätte ich ihm geholfen

Ok wahrscheinlich nicht, aber mal im Ernst. Dieser Sturz konnte auch mal wieder nur mir passieren. Mein Bruder hatte am Dienstag Geburtstag und nach seinem Umzug wohnt er jetzt nicht mehr so weit weg von unserem Häuschen. Also die Entferung ist zu Fuß unbequem, mit dem Auto zu kurz und mein Fahrrad, das sowieso weder Bremsen noch geflickte Reifen hat, ist keine Option. Also habe ich mich sportlich und hemmungslos frei von Schutzgedöns auf meine Skates gestellt, die ich vermutlich ein paar Jährchen nicht getragen habe und auch sonst nur 2 mal in meinem Leben auf ihnen gelaufen bin. Die Hinfahrt war auch fast gelungen. Skaten ist gar nicht so schwierig. Das ist wie Schlittschuhlaufen. Man läuft halt und gibt Gas dabei. Das hab ich auch getan. Leider hatte ich nicht bedacht, dass ich schon auf Schlittschuhen nie bremsen konnte. Versuch mal in der Dunkeltheit bei ca. 40km/h auf diesen Dinger zu bremsen wenn du keinen Schimmer hast wie das funktionieren könnte, weil du den entsprechenden Kurs vor lauter Coolness nie gemacht hast und später zu alt dafür warst. Das war vielleicht nicht das größte Problem. Das größere Problem war schon das fahrende Auto vor dem ich kurzer Hand gerade so die Fahrbahn überquerte, um an dem unsichtbaren, riesenhaften Problem eines Bordsteins zu scheitern. Meine Füße schwangen hoch in die Lüfte und Steißbein und Rücken gingen zu Boden. Scheiße passiert.

Aber das Handy, mit dem ich zuvor noch telefonierte, habe ich selbstbewusst und furchtlos in die Höhe gehalten. Der Anruf war zwar beendet worden, meine Rückseite ist nun völligst schwarz und blau aber dem Handy - dem ist nichts passiert. Glücksfall, weil ich damit dann auch den Krankenwagen rufen konnte. Was aus dem Geburtstag von meinem Bruder wurde? Ich war dann später noch da. Meine Geschenke waren ein USB stick und ein witziger Unfall mit meinen Skates, über den er den ganzen Abend laut gelacht hat. Das Lachen wurde parallel zum Alkoholkonsum schallender und lauter....Vielleicht lache ich irgendwann auch über meine Grazie.

Seit 2 Wochen habe ich außerdem völligst vergessen zu erwähnen vor lauter Ehrgeiz und Freude, offziell wieder einen Menschen, der meine Launen erdulden kann/ muss und das gerne tut...einen Tanzpartner. Er heißt A....naja nach meiner Beinaheklage wegen Rufmord nenn ich lieber keine Namen mehr. Aber er ist sehr nett und tanzt super toll. Um in seinen Worten zu sprechen: er hat cojonnes Es war ein schwerer Kampf bis wir uns offenbar darauf geeinigt hatten, dass er die cojonnes im Paar hat und ich dann für mich und den Rest der Welt beschließen konnte, dass ich sie habe. Wie kam ich jetzt darauf? Achja, weil ich wegen der Verletzung jetzt erstmal nicht trainieren kann, weil das Training gestern war glaub ich so ähnlich wie das Fegefeuer, dass ich in meiner Vorstufe zur Hölle oder zum Himmel lieber auslassen werde.

So das war viel auf einmal. Was ich aber in den letzten Wochen gelernt habe..BWL...haha...das auch, aber ich habe neue Vorsätze gemacht, gefunden, gelernt, wie man das auch immer nennen möchte.

Also erstens:

Man muss sich nicht alles geben!

und zweitens:

Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest, dann versuche kein Rodeo mehr mit ihm zu gewinnen.

Und drittens:

Ich bestimme. Isch bin der Chef!(um das in den Worten von Mittermeier zu sagen )

Oh und viertens: Prinzenrolle und Dickmanns schmecken viel besser als das Billigzeug von Aldi. Und weil das viel teurer ist, isst man auch nicht soviel davon. Das wiederum bewahrt einen vor der Fettleibigkeit aus Frust. Man kombiniere diese Leckereien mit Hardcore porno Leistungssport in sexy Klamotten und geilen Stilettotanzschuhen ( das trifft jetzt vielleicht nur auf tanzen zu aber egal) et voilà, dann nimmt man dabei auch noch ab, sowie ich...

Heute habe ich die Sonne gesehen und den blauen Himmel und ein zwitscherndes Vögelein hat mich geweckt. Wenn die ständigen Regenunwetter dazwischen endlich mal aufhören und es etwas wärmer wird dann ..ja was dann..dann haben wir schon Mai und ich ziehe aus oder Ende Mai und ich fliege in den Urlaub..hmm oder August und ich tanze ein saugeiles Turnier und oder ich habe Semesterferien.Hmm...gar nicht so einfach alles das mit der Sonne aber Sonne ist sehr positiv.

 

8.3.07 18:43, kommentieren

moi

3.1.07 14:14, kommentieren